Sonntag, 4. November 2012

Lisa freundeskreis Projekt "Magische Vorweihnachtszeit mit Ferrero"

Kennt Ihr das auch? Eigentlich nervt Weihnachten ja schon ein bißchen... erst mal die ganze vorweihnachtliche Putzerei, dann das Dekorieren, das Einkaufen, Geschenke, Lebensmittel, Getränke... dann noch dazu die Backerei und letztlich noch an den Feiertagen selbst das In-der-Küche-stehen. Aber: kaum hab ich den ersten Bogen Weihnachtspapier in Händen, die ersten Päckchen mit Schleifen versehen, die ersten Kisten Weihnachtsdeko aus dem Schrank geholt und schon packts mich einfach jedes Jahr aufs Neue und auch die Vorfreude kommt sogar durch.

Grund genug, mich auch dieses Jahr wieder beim Lisa freundeskreis zu deren Ferrero-Vorweihnachts-Projekt zu bewerben. Letztes Jahr hatte ich leider kein Glück, aber dafür hat es dieses Jahr dann geklappt.

Eigentlich ist das Projekt ja auf drei Wochen angelegt, aber die Begeisterung und die Bastelfreude (gut, auch ein bißchen das stürmische Wetter draußen), hat uns gestern und heute etwas gepackt und uns zu Höchstleistungen angetrieben.

Hier also, voller Stolz, unsere ersten Werke mit und um die leckeren Naschereien von Ferrero:


Tischdeko 1:



Das Tannenbäumchen wird ganz einfach aus einem Bogen Weihnachts-Bastelkarton ausgeschnitten, lecker gefüllt und mit einer Schleife (oder einfach mit Klebeband) verschlossen. Auf dem Teller angerichtet, verkürzt dies sehr angenehm die Wartezeit auf den Festtagsbraten.

Wer möchte, kann auch einen ganzen Wald als Adventskalender basteln.


Tischdeko 2: 


Der Schlitten wird in einem Stück aus braunem Fotokarton ausgeschnitten, mit silbernen Verzierungen versehen, gefaltet und bekommt letztlich noch einen Sitz aus Weihnachts-Bastelkarton. Noch ein kleiner Stern mit dem Namen des Gastes versehen und fertig ist eine schnelle, einfache aber doch recht wirkungsvolle Tischdeko, die auch Kinder ganz einfach nachbasteln können.


Tischdeko 3:
 

 Noch einfacher geht nur noch dieses kleine Sternenkörbchen, gefüllt mit der gesamten Auswahl leckerer Ferrero-Köstlichkeiten. Dazu einfach ein paar Schmucksteine, kleine Baumkugeln und Deko-Musikinstrumente, ein bißchen Engelshaar oder Lametta darübergeben und fertig ist der kleine Mittelpunkt der Kaffeetafel. Wer möchte, kann auch eine Kerze in die Mitte setzen und drum herum dekorieren, oder einfach auch noch ein paar frische Tannenzweig-Spitzen dazustecken. Bei dieser glitzernden Auswahl und den sowieso schon festlichen Farben der Pralinen, fallen eigene Ideen sicher nicht allzu schwer!


Verpackungen:


 Das mache ich am Liebsten vor Weihnachten! Geschenke verpacken! Ich freue mich schon diebisch auf die Gesichter meiner Lieben und lasse mir auch jedes Jahr aufs Neue wieder nette, kleine Zusatzgeschenke einfallen. Dieses Jahr (die Hauptgeschenke fehlen natürlich noch...) gibt es süße kleine, selbstgebastelte Päckchen mit Ferrero-Füllung. Diese Faltschachteln (Vorlagen gibt es massenhaft im Internet) lassen sich regelrecht in Serie herstellen. Sind ruckzuck ausgeschnitten, gefaltet, gefüllt und dekoriert.... und sehen außerdem auch noch richtig chic aus. Da kann man auch noch ein paar Extra basteln... für den Briefträger, den Paketboten, die Arzthelferinnen oder auch die nette Verkäuferin im Supermarkt. 


Der Geschenkgutschein:

Mein Bruder wünscht sich zu Weihnachten nix... außer etwas Geld für einen neuen Laptop.... Super! Einfach Geld in einen Umschlag? Oder gar so eine eklige Plastikkarte aus dem Elektronik-Markt? Bääh.... wie langweilig.

Nachdem wir alles andere als langweilig sind, haben wir aus einer alten Schachtel, einem Kalenderblatt (Bildschirmhintergrund), einem Ausdruck der diversen Desktop-Symbole und einem Bogen schwarzen Fotopapier kurzerhand einen Laptop mit einer Pralinen-Tastatur (auf der mit selbstklebenden Buchstaben "Merry X-Mas" steht, was man auf den Fotos allerdings etwas schwer erkennen kann) gebastelt.

 


Irgendwie war ich schon fast traurig,  dass ich die ganze Deko und die hübschen Päckchen danach erst mal wieder wegräumen musste. Aber Weihnachten ist ja doch schon recht bald und dann werd ich vermutlich noch viel mehr Ideen mit den süßen Köstlichkeiten von Ferrero verbasteln.

Ich bedanke mich jedenfalls ganz herzlich beim Lisa freundeskreis für diesen kreativen Produkttest und natürlich bei Ferrero für das süße Testpaket!


Sonntag, 7. Oktober 2012

Produkttest: Dr. Oetker Früchte fix

Ich liebe Kuchen und Torten! Punkt! (OK... meine Hüften lieben diese süßen Leckereien nicht so sehr, aber.... ach, manchmal muss es eben Kuchen sein. Was solls!) Allerdings steht ja vor dem Genuss noch die Arbeit, wenn man nicht zum Stammkundenkreis des örtlichen Konditors gehört und einfach doch lieber selber den Kochlöffel schwingt, so wie ich. Trotz aller traditionsreicher Rezepte und dem Stolz, etwas selbstgemacht zu haben, erfreue ich mich doch immer wieder an den kleinen, praktischen Helferchen aus dem großartigen Reportoire von Dr. Oetker (oder kocht Ihr wirklich jeden Pudding ganz ohne Päckchen?).

Nun, es gibt jedenfalls etwas Neues: Früchte fix von Dr. Oetker. Dieses Pulver bindet Flüssigkeiten für Fruchtsoßen und -füllungen für Kuchen und Torten. Immer noch nicht begeistert? OK.... dann verrat ich halt den Clou an der Geschichte: das Ganze funktioniert, ohne Erhitzen und umständliches Einrühren, Klümpchenbildung und stundenlanges glattrühren. Hört sich doch super an, oder etwa nicht!?

Der Lisa Freundeskreis hatte zum Test aufgerufen und ein paar kreative Ideen gefordert. Also, schnell mal ein paar Leckereien zaubern... kein Problem!

Das dem Test beiliegende Rezeptheft machte jedenfalls zunächst einmal Lust auf leckere Bisquittwaffeln mit Fruchtsoße. Das geht schnell, ist lecker und eignete sich hervorragend, das Produkt einmal kurz auszuprobieren. Ergebnis:



Die Fruchtsoße kam einfach gut an, dabei waren das lediglich Dosen-Mandarinen und ein paar Reste einer Konserven-Ananas. Allerdings hab ich etwas zu viel von dem Früchte fix in die Flüssigkeit gegeben und die Masse war doch sehr fest... beinahe schon geleeartig. Doch das hat letztlich niemanden gestört.

Das Pulver verändert den Geschmack nicht... also, es ist eigentlich vollkommen neutral. Kein Stärke- oder Mehlgeschmack. Toll!

Also, war es Zeit für ein paar Experimente.

Meine erste Überlegung war: "Warum eigentlich nur Fruchtfüllungen? Nachdem das Pulver Flüssigkeiten bindet, müsste das doch auch mit *hicks* Alkohol funktionieren!"

Da waren doch noch von der letzten Party ein paar kleine Vorräte im Schrank.... und während im Backofen ein ganz schneller Bisquitteig langsam braun wurde, mixte ich mir schnell mal einen kleinen Aperol-Spritz:



Kennt Ihr doch, oder? 2 cl Aperol, ein Spritzer Zitrone (ich mags gerne mit Orange! also wars dann eben Orangensaft!), mit Sekt oder Prosecco aufgießen = lecker.
 

So sieht das Ganze dann mit Früchte fix vermischt aus.

Jetzt war mir die Geschichte mit "nur Alkohol" dann doch zu langweilig. Eigentlich wollte ich ja Orangenspalten, allerdings sind die derzeit im Supermarkt angebotenen Orangen aber wirklich unter aller Kanone. Schon wieder Mandarinen aus der Dose wollte ich dann ebenfalls nicht verwenden. Nach längerem Überlegen, kamen wir auf unsere schönen, großen Himbeeren, die wir im Sommer geerntet und eingefroren haben. Hört sich zwar komisch an, schmeckt aber wirklich gut! Also, ein paar Himbeeren dazu:



Inzwischen war auch der Bisquittboden fertig. Schnell ein paar große Ringe ausgestochen, Sahne geschlagen und mit den alkoholisierten Früchten, die zwischenzeitlich schön abgebunden waren, gefüllt und verziert. Ein paar Schokospäne obenauf:


Sehen die nicht lecker aus? Ich verrats Euch auch: die waren lecker!

Aus den Resten, also den übriggebliebenen Bisquitt-Stückchen, der Sahne und der Fruchtfüllung hab ich noch ein paar Schüsselchen Schicht-Dessert hergestellt.


Wer nicht so sehr auf Aperol steht: Einfach mal experimentieren! Persönlich hab ich mir das Rezept mit etwas mehr Saft notiert, da die Masse ja nicht erhitzt wird, ist die Alkohol-Konzentration selbstverständlich richtig deftig. Also, lieber etwas verdünnen, sonst müsst Ihr Euren Sonntags-Besuch auch noch nach Hause laufen lassen!






Und dann war da noch eine Idee, die mich schon länger verfolgt....

Ich liebe ja Milchreis... ganz recht.... den aus dem Becher. Der ist so schön schlabberig, aber dennoch knackig. Mich stört daran allerdings immer der Zucker und gerade die Sorten mit Frucht sind schon echt extrem-eklig süß. Selbstgekocht entpuppt sich der liebe Milchreis immer als wahnsinnig durstig und saugt sämtliche Flüssigkeit auch noch abgekühlt im Kühlschrank auf. Das Ergebnis ist eine Schüssel Reispampe, die einfach niemand mehr essen mag.

Kurzum: Dr. Oetker Früchte fix funktioniert auch mit Milch!!! Bildet eine schöne, schlabberige Milchsoße, die vom Reis nicht mehr eingesaugt wird. Ich muss zwar noch an der genauen Zusammensetzung etwas arbeiten, aber für den ersten Versuch, war das Ergebnis schon richtig lecker.

Fazit:

Mein einziger Kritikpunkt: Ich persönlich hätte gerne auch kleinere Packungen vom Früchte fix. Eine ganze Packung werd ich nur los, wenn ich eine große Torte backe, was doch seltener vorkommt. Für die kleinen Törtchen oder den schnellen Milchreis, würde es auch eine halbe Packung tun (und man sammelt dann wieder diese halbe Packungen im Schrank, weil man beim nächsten Mal wieder nicht drandenkt.... grummel!). Ansonsten: geniales Produkt für kreative Torten- und Kuchenkünstler oder solche, die es noch werden wollen!

Ich bedanke mich auf jeden Fall recht herzlich bei Dr. Oetker für dieses tolle Produkt und beim Lisa freundeskreis für die Möglichkeit einmal wieder an einem interessanten Produkttest teilhaben zu dürfen!


Samstag, 6. Oktober 2012

Produkttest: Fairy Ultra

Nachdem es in letzter Zeit ziemlich ruhig an der Tester-Front war, sogar schon etwas zu ruhig, durfte ich kürzlich das neue Fairy Ultra testen und möchte darüber noch kurz berichten.

Das Testpaket






Na, wenn das mal nicht für den gesamten Bekanntenkreis reichen sollte..

Also, warum denn eigentlich ein Hand-Geschirrspülmittel? Schließlich dürften doch mittlerweile so ziemlich alle Haushalte über eine Geschirrspül-Maschine verfügen? Jedenfalls sieht das so bei mir und meinen Freunden aus. Und warum dann ein Marken-Spülmittel, wenns für das einfache Vorspülen auch ein Discounter-Produkt tut? Nun, so jedenfalls wurde zunächst von meinen Freundinnen diskutiert.

Persönlich packe ich definitiv nicht alles in die Spülmaschine. Gerade mein Lieblings-Bräter, eine gar nicht mal so billige, rechteckige Form, die sowohl für Lasagne und Paella, aber auch für Hähnchen oder Schmorbraten herhalten muss und nach ihrem treuen Einsatz auch immer ordentliche Schrubbarbeit verlangt.

... und dann war da noch die Werbung, die doch tatsächlich behauptet, starke Fettverschmutzungen sogar mit kaltem Wasser einfach zu lösen... also, ich war wirklich mehr als skeptisch und habs ganz einfach ausprobiert:

Hier: Fettverschmutzung, kaltes Wasser ... und nen Spritzer Fairy 





Zuvor waren leckere Hühnchenschenkel mit Rosmarin, Kartoffel- und Kürbisspalten, Zwiebeln und Knoblauchzehen gemeinsam in dem Bräter und waren einfach unheimlich lecker. Weniger lecker ist hinterher immer der Abwasch... kennt Ihr ja vermutlich auch. Doch diesmal.... ganz viel Vertrauen in die Werbung setzend, war ich mutig und hab die Geschichte einfach einmal zuhause nachgespielt. Einfach kaltes Wasser auf den verkrusteten Schmutz, einen kleinen Spritzer Fairy dazu und ca. 30 min eingeweicht.

.... und siehe da





Öhem.... ja.... das meiste der eingebrannten Verschmutzung hatte sich tatsächlich fast von alleine gelöst und musste nur noch abgewischt werden. Der Rest löste sich ebenfalls relativ leicht. Mit warmen Wasser sind sogar die hartnäckigeren Krusten kein Problem.

Und das ging nicht nur mir so. Meine Freundinnen, die ebenfalls sehr skeptisch waren, meldeten ebenfalls überraschte, aber durchweg positive Ergebnisse. Fairy hat mir damit das Handspülen der großen Töpfe und Bräter, die nicht in die Spülmaschine gehören, wesentlich erleichtert und hilft auch beim schnellen Abspülen zwischendurch.

Mich hat Fairy jedenfalls überzeugt.... und mein Bräter strahlt wieder fast wie neu!

Montag, 30. Juli 2012

Gewinnspiel: Ich wünsch mir was von Buttinette






Nachdem ich bei Buttinette sowieso den Katalog rauf und runter leerkaufen könnte, fällt mir so eine kleine Wunschliste natürlich nicht allzu schwer:



Ich wünsch mir von Buttinette …

Fiskars-Shape-Cutter Plus
für 24,95 EUR


Fiskars-Motiv-Schablone
für 4,95 EUR


und mein besonderer Favorit mit dem ich schon seit einiger Zeit liebäugle:

Kreuzstichläufer "Tulpen" 
für 36,95 EUR


Leider erreiche ich durch den hübschen Kreuzstichläufer dann auch schon das vorgegebene Budget von 70,- EUR... Wünsche hätte ich noch einige mehr ;)





P. S. Wer da meine Chancen schmälern und selbst mitmachen will, hier noch der passende Link für Euch: Buttinette

Sonntag, 29. Juli 2012

Buchrezension: Zoe Beck - Das zerbrochene Fenster

Ich durfte bei der Leserunde von Bastei Lübbe mitlesen und wurde, ganz nach meinem Geschmack mit dem neuen Thriller von Zoe Beck "Das zerbrochene Fenster" sehr angenehm überrascht.

Zoe Beck versteht es gekonnt, den Leser regelrecht ans Buch zu fesseln und liefert erneut einen intelligent inszenierten Thriller, der aber niemals aufgesetzt oder irgendwie zwanghaft konstruiert wirkt.

Zum Inhalt: Aufgrund eines abgebrochenen Telefonats seiner Stiefmutter macht sich Cedric Darney trotz schlechter Winterwitterung auf den Weg zu ihr, findet sie aber nur noch ermordet in ihrem Sessel auf. Philippa Murray, die ihren Freund Sean seit sieben Jahren sucht, meint den Mörder zu kennen: Sean. Zunächst schenkt die Polizei Philippa nur wenig Glauben, doch als auch sie verschwindet, spitzt sich der Fall zu.

...mehr wird nicht verraten ;)

Die beiden Fälle, also der Mord an der Stiefmutter und das Verschwinden von Sean und dann auch von Philippa, werden raffiniert verflochten, jedoch ohne den Leser unnötig zu verwirren. Zoe Beck beweist mit diesem spannenden und intelligenten Thriller, dass auch dieses Genre durchaus ohne literweise Blut auskommen kann, ohne Spannung oder Nervenkitzel einzubüßen.

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag und der Autorin für diese Leserunde und das Manuskript zum Vorablesen.

Das Buch ist seit dem 20.07.2012 im Handel erhältlich.


Sonntag, 1. Juli 2012

Produkttest Philips Easy8



Ein Bügelbrett testen? Warum denn eigentlich nicht? Doch wozu überhaupt, bügeln kann man, wenns gar nicht anders geht, doch auch auf dem Esstisch... aber als Produkttester geht man so einen Test zunächst einmal ganz unvoreingenommen an.

Bügeln ist ja sowieso ein ganz "heißes Thema". Keiner machts gern, aber irgenwie kann sich auch keiner davor drücken, jedenfalls seit der Knittelook seit einigen Jahren wieder mächtig out ist. Bügelbretter bekommt man, ebenso wie alle Dinge des täglichen Gebrauchs, fast in jedem größeren Supermarkt und von Zeit zu Zeit auch beim Discounter für unter 20.- EUR hinterhergeschmissen. Da stellt sich dem immer noch unvoreingenommenen Tester die Frage, wie eine unverbindliche Preisempfehlung von 129, 99 EUR  zustande kommt.

Doch gehen wir zunächst auf die Besonderheiten des Easy8 ein:

Herkömmliche Bügelbretter haben allesamt in etwa das gleiche Format und wiegen zumeist zwischen 4 - 6 kg. Da hingegen kommt das Easy8 von Philips mit einem stattlichen Gewicht von immerhin 9 kg doch schon recht schwer daher. Dafür punktet das Easy8 aber durch eine enorme Standfestigkeit. Einen weiteren Pluspunkt gibts für die Extra-Breite von knapp 50 cm. Damit lassen sich auch große Wäschestücke recht schnell bügeln und zusammenfalten. Gerade Bettwäsche ist damit so schnell gebügelt wie noch nie zuvor.

Die extra-große Bügeleisenunterlage wurde speziell für Bügelstationen entworfen, kann aber auch, dank hitzebeständigem Material, für jedes herkömmliche Bügeleisen genutzt werden. Die Kleiderhalterungen an der Bügeleisenunterlage ist ganz praktisch, wenngleich hier auf die geringe Nutzlast geachtet werden muss, wenn dann mal wieder die schwerere Winterkleidung auf den Kleiderhaken landet. Die Kabelhalterung, also ein aufstellbares Metallteil, ist nix Neues und genau so lästig und eher störend, wie auch schon an anderen Bügelbrettern gesehen und für unnütz empfunden.

Vorne am Bügelbrett gibts eine kleine Aufbewahrungstasche. Diese ist zwar ganz nett (Fernbedienung TV und/oder Sprühflasche mit Bügelstärke, Wasser o.ä.), aber mehr auch nicht.

Etwas raffinierter wirds, betrachtet man sich die Spitze des Bügelbretts. Dort sind zwei abklappbare Flügel angebracht, die speziell für das Bügeln der Schulterpartien von Hemden, Blusen, Shirts usw. gedacht sind. Zwar geht das Bügeln von Hemden auch ohne solche speziellen Flügel, doch hier hat sich jemand doch ein paar Gedanken zur Vereinfachung gemacht. Das Auf- und wieder Wegklappen der Flügel geht leicht und schnell von der Hand, wenn man mal den Dreh raushat.

Bleibt noch der Spezialbezug. Dieser Bezug besteht aus mehreren Schichten und lässt das Bügeleisen schnell über die Wäsche gleiten. Allerdings gibt es bislang, jedenfalls in den diversen Internetshops, noch keinen Ersatzbezug für den Fall, dass das Original mal kaputt geht und herkömmliche Ersatzbezüge passen aufgrund der "Überbreite" des Brettes selbstverständlich nicht.

Das alles insgesamt verleiht dem Philips Easy8 schon einen besonderen Standpunkt, rechtfertigt allerdings den doch recht stattlichen Preis nicht völlig.... wäre da nicht noch ein Punkt, der mich letztlich überzeugt und auch begeistert hat: Das Easy8 ist bisher das einzige Bügelbrett das ich kenne, das sich auf eine für mich (Körpergröße 1,84 m) angenehme Höhe einstellen lässt. Für mich bedeutet das "Rückenschmerzen Ade!"

Bleibt also das Fazit: Als Buzzer und Tester bekomme ich das Bügelbrett wohl mit einem netten Preisnachlass und werde daher das Philips Easy8 als neues Mitglied in meine Haushaltsartikel-Sammlung integrieren. Das Bügeln geht, dank der ordentlichen Brettbreite und auch wegen des Spezialbezugs, richtig schnell von der Hand. Die Flügel sind recht praktisch, auch wenn ich kaum Hemden oder Blusen hab. Vielleicht ändert sich das ja jetzt wieder? Jedenfalls lassen sich auch Shirts-Ärmel mit den Flügeln ordentlich und schnell glätten. Die Stabilität und Standfestigkeit rechtfertigen jedenfalls das Gewicht und die stattliche Aufstellhöhe kommen meiner Bandscheibe sehr zugute. Dafür gibts gerne 4 von 5 Sternen auf amazon. Für den Preis... nun, so ganz bedenkenlos kann man da das Easy8 dann eben nicht empfehlen ... geht der letzte Stern leider verloren.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Philips und den Buzzern für diesen aufschlussreichen Produkttest und freue mich schon beinahe auf den nächsten Wäscheberg ohne Rückenschmerzen ... aber eben auch nur beinahe.... bügeln wird trotzdem nicht meine Lieblings-Hausarbeit werden!


Sonntag, 24. Juni 2012

Produkttest NIVEA pure effect



NIVEA hatte auf deren Homepage einmal wieder zum Produkttest einer neuen Produktserie aufgerufen und ich hatte einmal mehr das Glück zu den Testern zu gehören.

Die neue Pflegeserie von NIVEA ist für fettige und unreine Haut bei Erwachsenen gedacht und kommt somit passgenau zu meinem immer wiederkehrenden Mitesserproblem. Die meisten Gesichtswässerchen und Anti-Pickel-Serien sind für mich immer zu scharf und verursachen meist weitere Probleme, wie z. B. extrem trockene Haut bis hin zur Schüppchenbildung. Daher war ich sehr gespannt, ob NIVEA pure effect mir wirklich helfen könnte.

Im Paket befand sich eine Flasche des Wash Off Waschgels, drei Tuben All-in-1 sowie eine Tube Control Shine Feuchtigkeitspflege sowie mehrere Sachets des All-in-1 zum Weitergeben. Die Probe-Sachets wurden mir auch wieder sehr begeistert im Büro und im Verein abgenommen. Über die beiden Tuben des All-in-1 haben sich meine Schwägerin und meine beste Freundin gefreut.

Die Produkte im Einzelnen

Wash Off Waschgel

Das Waschgel lässt sich sehr gut aufschäumen und gleichmäßig auf der Haut verteilen. Dabei verströmt es einen sanften Duft. Nach dem Abwaschen mit reichlich Wasser, bleiben keinerlei Rückstände auf der Haut zurück. Ganz ohne Spannungsgefühl ist das Waschgel zwar kein Wundermittel, aber bei regelmäßiger Anwendung konnte ich schon nach ca. 10 Tagen eine deutliche Verbesserung des Hautbildes feststellen. Insbesondere an den Wangen hatte ich in der letzten Zeit hin und wieder Rötungen, Pickel und daraus resultierende Entzündungen, die langsam verschwunden sind.

All-in-1

Das All-in-1 kann als Peeling oder auch als Maske angewandt werden. Die Reinigungswirkung ist wesentlich intensiver, beansprucht die Haut aber auch stärker. Das kennt man allerdings ja auch von anderen Peelings. Als Maske benutzt kribbelte und brannte es leicht auf den aktuellen Entzündungen. Nachdem diese aber langsam verschwanden, gabs auch hier keine Probleme mehr. Inzwischen benutze ich das All-in-1 hauptsächlich als Peeling auf den tatsächlichen Problemzonen wie Nase und Kinn. Als Maske verwandt entspannt es die Haut und hat, zusammen mit der Control Shine Feuchtigkeitspflege sogar die trockenen Hautstellen wesentlich verbessert.


Dabei sollte ich noch erwähnen, dass so eine Tube All-in-1 unheimlich ergiebig ist. So dicke, wie hier auf dem Foto, muss die Creme gar nicht aufgetragen werden. Als Peeling reicht eine ca. erbsengroße Portion.


Control Shine Feuchtigkeitspflege

Die Feuchtigkeitscreme ist richtig gut. Einerseits wirkt sie antibakteriell und bekämpft so akute Entzündungen, andererseits spendet sie langanhaltend Feuchtigkeit, während sie aber auch gleichzeitig mattiert. Also eigentlich alle Probleme gleichzeitig angeht.


Nicht im Testpaket enthalten aber ebenfalls erwähnenswert da sie nun auch zur Serie gehören, ist der Thermo Tiefenreiniger mit Wärmeeffekt und die Matt Beauty Feuchtigkeitspflege, die eine leichte Tönung enthält.

Besonders toll finde ich, dass nicht dauernd alle Produkte mit- oder hintereinander verwandt werden müssen. Ich entscheide, je nach Tagesform meiner Haut, was tatsächlich notwendig ist. Ebenfalls begeistert bin ich vom Geruch der Serie: nicht aufdringlich, aber frisch und sehr passend. Ich ergänze meine tägliche Gesichtspflege noch mit einem milden Gesichtswasser und einer leichten Gesichtscreme mit UV-Filtern.

Fazit:

Was hab ich nicht alles ausprobiert... gemein war sowieso, dass ich als Teenager kaum Pickel oder Mitesser hatte, die kamen mit zunehmendem Alter. Ausgleichende Gerechtigkeit? Pah! Zur Bekämpfung gabs dann zumeist nur Zeugs mit Alkohol oder Salicylsäure, die meine Haut unheimlich ausgetrocknet haben. Wenn ich dann wieder mit Feuchtigkeitscreme dagegen gearbeitet habe, kamen wieder mehr Pickel. Ein richtiger Teufelskreis. Nach knapp dreiwöchiger Benutzung sind zwar noch nicht alle Unebenheiten oder Mitesser endgültig ausgerottet, aber die Verbesserung meines Hautbildes ist sogar schon Außenstehenden aufgefallen. Mein Favorit ist die Control Shine Feuchtigkeitspflege die sowohl die trockenen Hautstellen (da hats manchmal richtig gebröselt!), als auch die fiesen kleinen Pickelchen noch vor der Entstehung bekämpft.

Ähnliche Resultate und Rückmeldungen kamen auch von meinen Mittestern, die sich schon fleissig in den Drogeriemärkten in der Umgebung nach den tollen Produkten umgeschaut haben.

Von mir gibts eine 100%ige Empfehlung für NIVEA pure effect!

Einmal mehr gebührt mein herzlicher Dank NIVEA für diesen tollen Produkttest.